Zwei Tage Wien: Das kannst du bei deinem Citytrip erleben

Autor: 1000things

Du bist für ein Wochenende in Wien? Oder hast zwei Tage unter der Woche gewählt, um die Stadt zu entdecken? Wir zeigen dir, was du bei einem Städtetrip nach Wien innerhalb von 48 Stunden erleben kannst. 

Wir als Locals finden ja: Am besten sollte man sein ganzes Leben in Wien verbringen. Wenn ein Umzug gerade nicht infrage kommt und dein Zeitbudget lediglich zwei Tage hergibt, dann musst du auf die Schönheit der Stadt natürlich trotzdem nicht verzichten. Wir zeigen dir, was du von kaiserlichem Glanz bis kulinarischen Highlights bei einem Kurztrip in Wien alles entdecken kannst. Im Gegensatz zu weitläufigeren Städten wie Berlin kommt man in Wien schnell von einem Stadtende zum anderen und kann auch an nur einem Wochenende so einiges erleben. Als Begleitung empfehlen wir die Vienna Welcome Card, die du nicht nur für einen Tag oder als Wochenkarte bekommst, sondern auch für exakt 48 Stunden.

Tag 1: Historisches Wien und kulturelle Highlights

Vormittag: Stephansdom und Wiener Innenstadt 

Am besten startest du deinen Citytrip in Wien mit einem Besuch des imposanten Stephansdoms, direkt im Herzen der Innenstadt. Der gotische Bau mit seinen kunstvollen Verzierungen und mosaikartig angeordneten Dachziegeln ist nicht umsonst eines der bekanntesten Wahrzeichen Wiens. Wer sportlich unterwegs ist, kann die 343 Stufen des Südturms erklimmen und oben den atemberaubenden Blick auf die Stadt genießen. Auch ein Besuch der tiefgelegenen Katakomben lohnt sich.  

Nach dem Besuch des Stephansdoms bietet sich ein gemütlicher Spaziergang durch die Kärntner Straße und den Graben an. Diese eleganten Straßenzüge sind gesäumt von namhaften Designer-Stores, geschichtsträchtigen Cafés und historischen Gebäuden. Wenn du einen feinen Zwischenstopp einlegen willst, empfehlen wir einen Besuch im legendären Zum Schwarzen Kameel, wo sich gern auch die Wiener Politik und High-Society auf eine Melange trifft. 

Unterwegs solltest du auch bei der Pestsäule am Graben Halt machen, einem kunstvollen Barockdenkmal, das an die Pestepidemie des 17. Jahrhunderts erinnert. Du möchtest mehr über die Wiener Bauten wissen? Dann kannst du deinen Tag optional auch mit einem Sightseeing-Rundgang starten – mit der Vienna Welcome Card gibts 20 Prozent Rabatt. 

 

Mittagessen: Traditionelle Wiener Küche 

Während sich der Kopf mit neuen Eindrücken füllt, meldet sich der leere Magen? Eine Mittagspause kannst du in einem der authentischen Wiener Restaurants wie dem Plachutta oder dem Figlmüller einlegen. Dort werden Klassiker wie Wiener Schnitzel und Tafelspitz aufgetischt, mit etwas Glück erwischst du auch einen Kellner mit klassischem Wiener Charme (das bedeutet: humorvoll grantig). Wenn du experimentelle Küche bevorzugst, solltest du in der Spelunke vorbeischauen.

 

Nachmittag: Hofburg und MuseumsQuartier 

Bei einem Kurztrip nach Wien darf ein Abstecher zur Hofburg, der ehemaligen Residenz der Habsburger, nicht fehlen. Wenn du spannende Hintergrundfakten wissen möchtest, lohnt sich die House-of-Habsburg-Tour, die vom Aufstieg und Untergang einer der mächtigsten europäischen Herrscherfamilien des vergangenen Jahrtausends erzählt. Oder interessiert du dich eher für das Leben der ikonischen Kaiserin Sisi? Dann trifft das angrenzende Sisi Museum sicher deinen Geschmack. Die Vienna Welcome Card verschafft dir übrigens für beide Optionen Ermäßigung.

Danach geht es ins MuseumsQuartier: Über den weitläufigen, offenen Platz verteilen sich allerlei Sitzgelegenheiten wie die populären „Enzis”, auf denen du es dir bequem machen kannst. Insbesondere im Sommer trifft man hier viele Studierende an, einige Lokale ringsum stillen Hunger und Durst. Und natürlich kommen Kunst und Kultur nicht zu kurz:  Besonders empfehlenswert ist das Leopold Museum, wo du Werke von Klimt, Schiele, Kokoschka und vielen weiteren Vertretern der Moderne bestaunen kannst. 

 

Abend: Wiener Abendessen und Kultur

Die Heurigen gehören zu Wien wie Tapas-Lokale zu Spanien: Für den ersten Abend deiner Städtereise in Wien empfehlen wir dir den Besuch in einem der Wiener Heurigen. Da einige davon etwas außerhalb der Stadt liegen, solltest du dir vielleicht ein Taxi gönnen – mit den Vorteilen der Vienna Welcome Card schonst du damit auch das Geldbörserl. Wenn du lieber in der Innenstadt bleiben willst, kannst du im eleganten Café Landtmann jausnen. 

Wenn du deinen Tag in Wien mit einem besonders noblen Highlight ausklingen lassen möchtest, dann gehört ein Besuch einer Aufführung in der Wiener Staatsoper unbedingt auf deine Agenda. Etwas bodenständiger, aber nicht weniger sehenswert sind die Darbietungen der Volksoper. Du bevorzugst es doch ein bisserl lockerer? Dann empfehlen wir das Theater in der Josefstadt.

Tag 2: Kaiserlicher Charme trifft moderne Leichtigkeit

Vormittag: Schloss Schönbrunn

Selbst das wunderschöne Wien macht hungrig einfach keinen Spaß, deshalb starte lieber mit einem ausgiebigen Frühstück in den zweiten Tag: Für richtigen Altwiener Flair empfehlen wir das Café Museum, das Café Korb oder das Café Hawelka.

 

Anschließend geht’s auf zum Schloss Schönbrunn – das ist nun alles andere als ein Insider-Tipp, darf aber bei einem kurzen Aufenthalt in Wien einfach nicht fehlen. Nimm an einer geführten Tour teil, um die prunkvollen Zimmer zu erkunden. Danach kannst du die Orangerie, den Irrgarten, das Wüstenhaus, den Kronprinzgarten, die Gloriette oder den Tiergarten besuchen – letzteres empfiehlt sich natürlich vor allem, wenn du mit Kids unterwegs bist. Langweilig wird dir in Schönbrunn fix nicht. 

 

Mittagessen: Wiener Marktflair

Bei Schönbrunn kannst du direkt in die U-Bahn-Linie U4 springen und bis zur Kettenbrückengasse fahren. Dort steigst du aus und wirfst dich ins Getümmel des Wiener Naschmarkts: Neben Marktständen mit Gerüchen und Geschmäckern aus aller Welt findest du dort auch viele kleine Lokale für einen gemütlichen Lunch. Wir gehen am liebsten zu NENI, Deli und Tewa, alle drei servieren beste orientalische Küche.

 

Nachmittag: Riesenrad und Prater Hauptallee

So nobel der Vormittag mit dem Schloss Schönbrunn, so vergnüglich der Nachmittag: Wie wärs mit einem Besuch im Wiener Prater? Dort findest du neben dem kultigen Wiener Riesenrad zig weitere Fahrgeschäfte für jedes ersehnte Level an Adrenalin. Der Eintritt ist kostenlos, du zahlst nur für die einzelnen Attraktionen. Deshalb lohnt sich der Besuch auch dann, wenn du lieber mit den Füßen am Boden bleiben willst. Gönn dir einfach einen Langos und flaniere durch das kunterbunte Treiben. 

Wesentlich ruhiger geht es auf der direkt angrenzenden Prater Hauptallee zu. Vorbei an altehrwürdigen Kastanienbäumen kannst du die vier Kilometer lange schnurgrade Straße bis zum Lusthaus entlangspazieren (oder auch schon früher wieder umdrehen). 

 

Abend: Ausklang mit Blick über Wien

Dein gelungenes Wochenende in Wien solltest du mit einem köstlichen Kaltgetränk begießen – am besten mit Blick auf die ganze Stadt. Im Dachboden, der stylischen Bar des 25hours Hotels, treffen nicht nur Gäste der Stadt aufeinander, hier genehmigen sich auch die Locals gerne einen Drink bei spektakulärer Aussicht. Feine Snacks und exquisite Cocktailkreationen bekommst du auch im KLYO direkt am Donaukanal: Die Aussicht ist hier zwar nicht ganz so hoch, dafür abends besonders romantisch mit Blick auf die spiegelnde Wasseroberfläche. 

 

Damit du während der zwei Tage in Wien schnell von einem Stadtende zum anderen kommst, solltest du die Mobilitätsvorteile der Vienna Welcome Card auschecken. Und in diesem Artikel zeigen wir dir die klassischen Touristenattraktionen – und was du bei einem Besuch in Wien stattdessen machen kannst.